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Öffentlich bestellte Sachverständige

– erfahren eine besondere, gesetzlich geregelte Bestimmung (vgl. § 36 GewO, § 91 HwO) und sind für die Erstellung von Gutachten, Prüfungen einiger Verordnungen und Beratung in ihren speziellen Sachgebieten bestellt
– müssen über die unparteiische, weisungsfreie, unabhängige, gewissenhafte und persönliche Erstattung ihrer Gutachten einen Eid ablegen
– werden nur nach Nachweis der besonderen Sachkunde und wenn keine Bedenken gegen ihre persönliche Integrität besteht öffentlich bestellt
– werden zur Gutachtenerstattung herangezogen bei Gerichtsverfahren – nicht öffentlich bestellte Sachverständige werden nur unter besonderen Umständen beauftragt (vgl. §§ 404 Abs. 2 ZPO, 73 Abs. 2 StPO)
– unterliegen einem umfangreichen Pflichtenkatalog und entsprechender Kontrolle einer Körperschaft des öffentlichen Rechts während der Zeit ihrer öffentlichen Bestellung
– verlieren die Öffentliche Bestellung wenn gegen den Pflichtenkatalog verstoßen wird