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Zertifizierte Sachverständige

– Zunächst ist festzuhalten, dass sich auch bereits öffentlich bestellte Sachverständige zertifizieren lassen können.
– Europäische Normeninstitutionen haben einheitlich für alle EU-Mitgliedsstaaten die Normenreihe 45000 beschlossen, die in Deutschland übernommen wurde als DIN-Norm.
– Die Din EN ISO/IEC 1724 (europaweit bzw. weltweit anerkannt) bzw. die EN-Norm 45013 legt fest, welche Anforderungen eine Zertifizierungsstelle für Personen erfüllen muss, um akkreditiert zu werden (Überprüfung derer persönlicher Kompetenz)
Seit jeher gehört die Überprüfung der persönlichen Sachkunde zum deutschen Sachverständigenwesen. Das Institut für Sachverständigenwesen definiert den Sachverständigen als eine Person, die auf einem oder mehreren Sachgebieten über Kenntnisse und Erfahrungen verfügt, die überdurchschnittlich sind und die diese besondere Sachkunde zur Verfügung stellt um persönlich, unabhängig, unparteiisch, weisungsfrei und gewissenhaft Gutachten zu erstellen.
– werden zertifiziert, wenn sie die persönlichen und fachlichen Voraussetzungen erfüllen und gegen ihre persönliche Eignung keine Bedenken bestehen.
– unterliegen während der Zeit ihrer Zertifizierung einer entsprechenden Überwachung durch die Zertifizierungsstelle und dem umfangreichen Pflichtenkatalog.
– verlieren ihre Zertifizierung, wenn sie die erforderlichen aktuellen Kenntnisse nicht kontinuierlich nachweisen
– Die Zertifizierung ist befristet, Verlängerungen sind möglich, wenn die erforderlichen Kenntnisse nachgewiesen werden
– Auch die Arbeit der Zertifizierungsstelle wird kontinuierlich überwacht, und zwar durch eine unabhängige Drittstelle, um sicher zu stellen, dass die Zertifizierung den vorgegebenen Standards entspricht.